3. Spendenlauf für Jîyana Nû

Der 3. Spendenlauf der Helene -Lange-Schule und der Oberschule Eversten am 5. September 2017 für den Wiederaufbau von Schulen in Nordsyrien/Rojava war wieder ein großer Erfolg. In diesem Jahr freut uns besonders, dass wir 180 Schüler*innen der IGS Flötenteich begrüßen durften, sodass insgesamt fast 1600 Schüler*innen starteten.

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Die Bereitschaft der Schüler*innen durch den Lauf einen großen Beitrag für den Wiederaufbau von Schulen in Kobanê zu leisten war groß und alle gingen mit Begeisterung an den Start. In diesem Jahr wurde der Lauf zusätzlich durch einen Kuchenverkauf, ein Begleitprogramm des Musikbereichs der Helene-Lange-Schule sowie eine Musikklasse der IGS Flötenteich unterstützt. Auch die Stadt Oldenburg wurde durch einen Redebeitrag unserer Bürgermeisterin Frau Wolf vertreten.

Leider war der Tag durch eine traurige Nachricht getrübt: Eine Gruppe von Lehrkräften aus Kobanê konnte nicht nach Deutschland einreisen und dadurch nicht wie geplant am Spendenlauf teilnehmen, sodass kein Austausch zwischen unseren Schüler*innen und den Lehrkräften aus Kobanê stattfinden konnte.

Die Lehrkräfte aus Nordsyrien warteten über zwei Wochen in Beirut auf ihre Visa und erhielten trotz der Vorlage aller erforderlichen Unterlagen, trotz der Einladung und umfangreicher Bemühungen von Herrn Meiwald (MdB für OL) und trotz einer Projektförderung durch das Niedersächsische Kultusministerium von der zuständigen Deutschen Botschaft keine Einreiseerlaubnis. Die Gründe für die Ablehnung der Visaanträge sind für uns nicht nachvollziehbar.
Die Schüler*innen und Lehrkräfte unserer Schulen waren fassungslos und traurig, insbesondere die Gruppen „Schule ohne Rassismus“, die das Partnerschaftsprojekt vor fast drei Jahren initiiert und seitdem immer breitere Unterstützung innerhalb und außerhalb der Schulen erfahren haben. Natürlich werden wir das Projekt trotz allem fortsetzen und geben unsere Bemühungen nicht auf, in naher Zukunft eine persönliche Begegnung mit den Vertreter*innen aus Kobanê zu erreichen.
Die in diesem Jahr gesammelten Spenden, auch wenn die Spendengelder noch eingeholt und ausgezählt werden müssen, werden uns diesem Ziel hoffentlich einen Schritt näher bringen!

Schulpartner trotz/en geschlossener Grenze

Erneut große Solidarität mit Schulen in Kobanê
Offizielle Vereinbarung der Partnerschaft in der Rojava-Vertretung in Berlin
Vertreter von Rojava in Deutschland besucht im November das Oldenburger Projekt

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Nach dem diesjährigen gemeinsamen Spendenlauf der Helene-Lange-Schule und der Oberschule Eversten für den Wiederaufbau der Schulen in Kobanê zeichnet sich ein großer Erfolg ab: bereits jetzt ist der Spendenstand aus dem letzten Jahr fast erreicht, und mehrere schon angekündigte Spendenbeträge stehen noch aus. Mit vermutlich weit mehr als den 18 000 Euro aus dem letzten Jahr wird „Jiyana nû – Solidarität macht Schule“ in diesem Jahr den Aufbau und die Ausstattung der Schulen in Kobanê unterstützen können. Ebenso wie im letzten Jahr soll das Geld so schnell wie möglich vor Ort ankommen, um dort für die aktuellen Vorhaben der Schulverwaltung von Kobanê eingesetzt werden zu können.
Unter anderem deshalb reiste in der vergangenen Woche eine Delegation der HLS und OBSE nach Berlin und übergab dem Vertreter der demokratischen Selbstverwaltung von Rojava in Deutschland, Herrn Sipan Ibrahim, in seinem im Mai 2016 eröffneten Büro die ersten 10 000 Euro des Spendenbetrages. (mehr…)

2. Spendenlauf für „Jiyana nû“

1300 SchülerInnen starten zum 2. Spendenlauf für Kobanê
Die Oldenburger IGS Helene Lange Schule und Oberschule Eversten veranstalten am 01.09.2016 ihren 2. gemeinsamen Spendenlauf für den Wiederaufbau der Schulen im syrisch-kurdischen Kobanê.
Nach dem erfolgreichen 1. Spendenlauf im Juni 2015 stellten die Schulen den Kontakt zur Schulverwaltung in Kobanê und zu den beiden Schulen „Mishtenur Kobanê“ und Sehid Osman“ her, zu deren Wiederaufbau das Geld aus dem Lauf verwendet wurde. (mehr…)

„Jiyana nû“ erfolgreiches Projekt

Im Mai 2016 erhielt „Jiyana nû“ beim Bundeskongress des Demokratischen Gesellschaftszentrums der Kurdinnen in Deutschland NAV-DEM eine Urkunde als Anerkennung für die erfolgreichen Aktivitäten und als Dank für die Arbeit für Rojava. Überreicht wurde die Urkunde durch die beiden Co-Vorsitzenden der Organisation in Köln. Die Vertreterin des Projekts versicherte dessen langfristige Fortsetzung und informierte die Versammlung darüber, dass der 2. Oldenburger Spendenlauf für den 1. September 2016, am Antikriegstag, bereits in Vorbereitung ist.

Fluchtbewegung, Rojava und „Schule ohne Rassismus“

Auszüge aus dem Redebeitrag der Schulen in der Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „back to rojava“
(…)
Wenn sich eine Schule der Initiative SoR anschließt, verpflichtet sie sich, sich aktiv gegen Rassismus und gegen jede Form der Diskriminierung zu engagieren. Das bedeutet, innerhalb der Schulen eine konkrete Antidiskriminierungsarbeit zu organisieren und sich gleichzeitig in entsprechende gesellschaftliche Auseinandersetzungen zum Thema einzubringen. Beides versuchen wir mit verschiedenen kleinen und großen Projekten an unseren Schulen zu tun.

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