Ausstellungseröffnung „back to rojava“

Mit zahlreichen Gästen wurde am Freitag, 11.März 2016 die Ausstellung „Back to Rojava“ im Staatstheater Oldenburg eröffnet.
Organisiert wurde die Ausstellung von den Projektgruppen „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ der OBS Eversten und der Helene – Lange Schule.

Die ausgestellten großformatigen Bilder von Mark Mühlhaus (Fotografen-Kollektiv „Attenzione“) zeigen die derzeitige Situation der Menschen in der Region Rojava (kurdisch: Westen) und geben Einblicke in den Alltag in den zerstörten Gebieten, die schwierige Versorgungslage und in die Trauer der Bevölkerung.

Trotz alledem sind bis Anfang 2016 zwei Drittel der Bevölkerung wieder nach Kobanê zurückgekehrt, um ihre Stadt wieder aufzubauen. Dabei leisten vor allem Frauen einen erheblichen Beitrag, wie Meike Nack von der Stiftung „Freier Frauen in Rojava“ berichtet. Sie bestimmen mit beim Aufbau der demokratisch organisierten Selbstverwaltung, in der die Gleichberechtigung der verschiedenen Religions- und Volksgruppen sowie von Frauen und Männern programmatisch festgelegt sind.
Mit ihrem Solidaritäts- und Schulpartnerschaftsprojekt „Jiyana nû – Neues Leben“, wollen die OBS Eversten und die HLS diesen Wiederaufbau weiter unterstützen.
Dank der freundlichen Unterstützung des Staatstheaters Oldenburg und der Bibliothek der Carl – von – Ossietzky Universität Oldenburg konnte die Ausstellung bis zum 23. März im Foyer der Staatstheaters besucht werden.
Auszüge aus dem Redebeitrag der Schulen:

Siehe auch: Lokalpresse: Wo die Hoffnung wieder zuhause ist